„Die ungebrochene Kraft der Kunst“

… so die Überschrift eines Artikels aus dem Kölner Stadtanzeiger über das wunderbare 5. Zollstocker Kulturwochenende, welches vor gut zwei Wochen in -natürlich- Köln Zollstock stattfand.
Im gesamten Stadtteil gab es Theater, Musik & Kunst zu bestaunen, und dies an teils ungewöhnlichen Orten wie Schuhladen, Kirche, Gemeindezentrum, Schulaula, Park…
Ich selbst war musikalisch gleich zweimal vertreten:
Am ersten Tag in Form eines Mitsingkonzertes im Seniorenzentrum Zollstockhöfe, wo wir alte Volkslieder und Schlager schmetterten. Ich war verblüfft, wie gut besucht es war – hatte ich doch eher damit gerechnet, mit nur ein paar BewohnerInnen der Einrichtung zu singen. Das Konzert hatte eine wunderschöne Atmosphäre in dem lichtdurchfluteten Foyer. Einige BewohnerInnen, aber auch BesucherInnen, waren derart gerührt beim Singen dieser zeitlosen Lieder, dass ab und an ein Tränchen kullerte. Das Feedback dieses Nachmittages war großartig. Hier ein Artikel aus dem KSta, wo es gegen Ende ein schönes Feedback zu meinem Konzert gibt.

So hatte ich nun einige „Fans“ gewonnen, die auch am Folgetag mit von der Partie waren. Hier bot ich im „Joymotion – Raum für Körper, Geist und Seele“ einen Sing-Workshop an, in welchem wir uns zunächst mit Körper-, Atem- und Stimmübungen beschäftigten und im Folgenden internationale Lieder wie den Kanon „Bele Mama“, das hawaiianische Mantra „E Malama“ und den Gospel „This little light of mine“ einstudierten und mit großer Freude sangen. Auch hier viele strahlende Gesichter, die mir u.a. rückmeldeten: „Vorhin war ich so müde, jetzt bin ich absolut wach und happy“. Das schönste Feedback, das man bekommen kann :-))
Ich habe das Wochenende genutzt, um mir auch einige Veranstaltungen anzuhören/schauen. Mein persönliches Highlight waren „VivazzA“, ein junges Instrumentalensemble, welches mich schwer begeistert hat.

Da ich zum ersten Mal beim Zollstocker Kulturwochenende vertreten war hatte ich keinerlei Erwartungen. Allerdings hatte ich ganz und gar nicht damit gerechnet, dass die Veranstaltungen so gut vom Zollstocker Publikum angenommen werden. Es gab nicht eine Location, die schlecht besucht war. Überall kamen und gingen die Menschen mit einem Lächeln im Gesicht. Meine Nachbarin, die ich zufällig traf, radelte von einem Event zum nächsten und rief aus der Ferne: „Keine Zeit, ich fahre in die Schulaula zu einem Gitarren-Trio“. Das war einfach klasse und top organisiert vom Kulturverein Zollstock.
Ich freu mich schon auf´s nächste Jahr!

Herzlichst
Eure Kathrin

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